Der Chefkoch bleibt an Bord – Serge Gnabry hat seinen Vertrag beim FC Bayern München bis 2028 verlängert. Der gebürtige Stuttgarter schafft damit weit vor der anstehenden Weltmeisterschaft Klarheit für die nächsten Jahre. Eine Verlängerung, mit der so nicht viele gerechnet haben. Zu inkonstant waren die Leistungen Gnabrys in den letzten Jahren, sowohl in der Bundesliga als auch international. Und trotzdem hält der Verein an ihm fest und wertschätzt den 30-jährigen mit einem neuen Arbeitspapier. Wieder einmal.
Nach zwei eher schwächeren Spielzeiten, scheint sich Gnabry in dieser Saison wieder gefangen zu haben. Im Zuge des längeren Ausfalls von Jamal Musiala, kam dem deutschen Nationalspieler gerade zu Saisonbeginn eine größere Rolle zu. Mit elf Scorerpunkten in bisher 15 gespielten Partien, sammelte Gnabry Argumente für eine Vertragsverlängerung. Vielseitig einsetzbar, genießt der gelernte Flügelspieler hohes Ansehen bei Trainer und Mannschaft.
Historisch gesehen liefert Gnabry immer dann besonders, wenn es um einen neuen Vertrag geht, so die Kritiker. Diesen Vorwurf muss er sich durchaus gefallen lassen. Und trotzdem hat Gnabry weiterhin einen Mehrwert für den FC Bayern – sportlich und menschlich. Nur Manuel Neuer und Joshua Kimmich stehen schon länger beim FCB unter Vertrag, sportlich scheint er die perfekte Alternative zu sein. Gnabry kann in der Offensive quasi jede Position im System von Vincent Kompany bekleiden, ist sich jedoch nicht zu schade, auch mal von der Bank zu kommen.
DENGOATZ meint:
Gnabry hat sich diese Verlängerung über die Jahre erarbeitet! Trotz teilweise inkonstanter Leistungen, gehört er mittlerweile zum „Inventar“ des FC Bayern. In einer Zeit, in der Verträge immer weniger wert sind und Spieler herumgereicht werden wie heiße Semmeln, hat der Verein Dankbarkeit gezeigt.
Serge, du wirst auch die kommenden Jahre deinen Kritikern die Suppe versalzen!


Völlig zurecht. Serge gehört zum FCB!
[…] Alle Jahre wieder – Gnabry und der FC Bayern […]