Sportsfreund der Woche: Kai Havertz

„King Kai is back!“, da sind sich die englischen Medien einig. Etwa ein Jahr lang war der deutsche Nationalspieler außer Gefecht gesetzt, auf eine Oberschenkelverletzung folgten akute Knieprobleme, die Havertz zum Zuschauen verdammten. Nun ist er wieder da – und das in einer beeindruckenden Art und Weise.

Vergangene Woche lief Havertz nach endlosen Monaten der Leidenszeit mal wieder von Beginn an auf. Der FC Arsenal empfing Kairat Almaty zum abschließenden Champions-League-Spieltag der Gruppenphase. Havertz startete auf der Achterposition und wurde zur Halbzeit ausgewechselt, seine Bilanz: ein Tor, eine Vorlage, Man of the Match.

Nach 61 Minuten Einsatzzeit beim 4:0-Auswärtssieg in Leeds am Wochenende sitzt Havertz zu Beginn des EFL-Cup-Halbfinales gegen den FC Chelsea auf der Bank. In der 70. Minute kommt der Deutsche dann für Viktor Gyökeres, der bisher noch hinter den Erwartungen zurückbleibt. Es steht torlos bis tief in die Nachspielzeit, Chelsea muss hinten aufmachen. Nach einem Konter trifft Havertz nach Vorlage von Declan Rice zum 1:0-Endstand und macht den Finaleinzug der Gunners perfekt. Die englische Presse tobt: „Der alte Blues-Junge ist zurückgekommen, um sie heimzusuchen und ihnen mit dem Siegtreffer nach einem Konter einen Strich durch die Rechnung zu machen“ („The Sun“).

Havertz hat die lange Leidenszeit hinter sich gelassen und scheint an starke Leistungen der Vergangenheit anknüpfen zu können. Ein Comeback, wie es im Buche steht – Julian Nagelsmann gefällt das.

Schön, dass du zurück bist, Kai!