Die Spanier gehen als amtierender Europameister in das Turnier und gelten auch diesmal als Mitfavorit auf den WM-Titel. Die Uruguayer gelten als traditionell schwer zu bespielender Gegner, während Saudi-Arabien und Kap Verde wohl den dritten Platz unter sich ausmachen werden.
DENGOATZ nimmt alle Teams unter die Lupe.
Spanien
So hat sich Spanien qualifiziert
Spanien belegte den ersten Platz in der Qualifikationsgruppe E. Von sechs Spielen konnten die Südeuropäer fünf gewinnen, nur beim 2:2 gegen die Türkei gab man Punkte ab.
Starspieler
Der größte Star ist derzeit Lamine Yamal. Der junge Flügelspieler begeistert mit seiner Schnelligkeit, Technik und Kreativität und gilt bereits als einer der besten Fußballer seiner Generation. Er war maßgeblich am Gewinn der Europameisterschaft 2024 beteiligt und ist auch für die Weltmeisterschaft 2026 eine Schlüsselfigur Spaniens. Im Mittelfeld zieht Rodri die Fäden. Der defensive Mittelfeldspieler überzeugt durch seine Spielintelligenz, Passsicherheit und Führungsqualitäten. Gemeinsam mit Pedri bildet er das Herzstück des spanischen Spiels. Pedri ist für seine Übersicht, Technik und Kreativität bekannt und gehört zu den besten Mittelfeldspielern Europas.
Trainer
Luis de la Fuente
- 62 Jahre
- Seit Dezember 2022 im Amt
De la Fuente ist kein typischer Startrainer aus dem Vereinsfußball, sondern kommt aus der langjährigen Arbeit im spanischen Nachwuchsbereich. Genau dort liegt auch seine Stärke: Viele heutige Nationalspieler kennt er bereits aus U19- und U21-Teams, die er zuvor betreut hat. Dadurch hat er ein enges Verhältnis zu seiner Mannschaft aufgebaut und setzt stark auf Teamgeist und Zusammenhalt.Unter seiner Führung hat Spanien wieder große Erfolge gefeiert, darunter der Gewinn der UEFA Nations League 2023 und der Europameisterschaft 2024. Sein Spielstil verbindet den klassischen spanischen Ballbesitz mit mehr Tempo, Pressing und direktem Offensivspiel.
DENGOATZ-Rating
| Kategorie | Punkte |
|---|---|
| Kaderqualität | 9,5 von 10 |
| Offensive | 9 von 10 |
| Defensive | 8,5 von 10 |
| Erfahrung | 8 von 10 |
| Form | 9,5 von 10 |
| Trainer | 9 von 10 |
| Gesamt | 53,5 von 60 |
Kap Verde
So hat sich Kap Verde qualifiziert
Kap Verde überraschte in der Qualifikation und ließ die hoch gehandelten Kameruner hinter sich. Mit nur einer Niederlage aus zehn Spielen verdiente sich die Truppe von den Inseln im Atlantik, die erste Qualifikation an einer WM-Endrunde jemals.
Starspieler
Die Fußballnationalmannschaft von Kap Verde hat sich in den letzten Jahren zu einer starken und schwer zu bespielenden Mannschaft in Afrika entwickelt. Besonders wichtig ist dabei Ryan Mendes, der als Kapitän und erfahrener Flügelspieler seit vielen Jahren die Offensive prägt. Mit seiner Schnelligkeit und Torgefahr ist er einer der wichtigsten Spieler des Teams. Ein weiterer Schlüsselspieler ist Logan Costa, der in der Abwehr für Stabilität sorgt und durch seine Zweikampfstärke auffällt. Ebenfalls in der Defensive sehr wichtig ist Roberto Lopes, der mit seiner Erfahrung und Ruhe im Spielaufbau überzeugt.
Trainer
Pedro Brito
- 35 Jahre
- Seit Januar 2020 im Amt
Als ehemaliger Nationalspieler kennt Bubista den kapverdischen Fußball sehr gut und legt als Trainer großen Wert auf Disziplin, Teamgeist und eine stabile Defensive. Unter seiner Führung hat sich Kap Verde sportlich weiterentwickelt und konnte sich in Afrika als unangenehmer und gut organisierter Gegner etablieren. Besonders geschätzt wird seine Fähigkeit, Spieler aus der Diaspora – also Profis mit kapverdischen Wurzeln aus Europa – in die Nationalmannschaft zu integrieren und zu einer geschlossenen Einheit zu formen. Dadurch ist das Team in den letzten Jahren deutlich konkurrenzfähiger geworden und hat sich auf internationalem Niveau verbessert.
DENGOATZ-Rating
| Kategorie | Punkte |
|---|---|
| Kaderqualität | 3 von 10 |
| Offensive | 4 von 10 |
| Defensive | 3 von 10 |
| Erfahrung | 1,5 von 10 |
| Form | 5 von 10 |
| Trainer | 5 von 10 |
| Gesamt | 21,5 von 60 |
Uruguay
So hat sich Uruguay qualifiziert
Uruguay belegte Platz vier in der südamerikanischen Qualifikationsrunde, in der die ersten sechs Nationen sich direkt für die Weltmeisterschaft qualifizieren.
Starspieler
Im Angriff ist besonders Darwin Núñez der wichtigste Offensivspieler. Mit seiner Schnelligkeit, Physis und Torgefahr ist er der zentrale Stürmer der „Celeste“ und sorgt regelmäßig für entscheidende Treffer. Im Mittelfeld übernimmt Federico Valverde eine Schlüsselrolle. Er ist für seine enorme Laufstärke, seinen Einsatz und seine Torgefahr aus der Distanz bekannt und gilt als einer der besten zentralen Mittelfeldspieler der Welt. In der Defensive ist Ronald Araújo einer der wichtigsten Spieler. Er überzeugt durch seine Zweikampfstärke, sein Tempo und seine Führungsqualitäten in der Abwehr. Ebenfalls sehr wichtig ist José María Giménez, der mit seiner Erfahrung und Robustheit für Stabilität in der Defensive sorgt. Im Mittelfeld bringt zudem Rodrigo Bentancur Ruhe und spielerische Kontrolle ins Spiel.
Trainer
Marcelo Bielsa
- 70 Jahre
- Seit März 2023 im Amt
Bielsa ist international bekannt für seinen intensiven, offensiv ausgerichteten Fußballstil mit hohem Pressing und viel Laufarbeit. Seine Teams spielen oft sehr aggressiv gegen den Ball und versuchen, den Gegner früh unter Druck zu setzen. Diese Spielweise hat auch Uruguay deutlich verändert und moderner gemacht. Gleichzeitig setzt er stark auf junge Spieler und fördert eine schnelle, dynamische Spielweise. Unter seiner Führung wirkt Uruguay wieder sehr ehrgeizig und schwer zu besiegen, mit dem Ziel, bei großen Turnieren wieder ganz vorne mitzuspielen.
DENGOATZ-Rating
| Kategorie | Punkte |
|---|---|
| Kaderqualität | 7 von 10 |
| Offensive | 7,5 von 10 |
| Defensive | 7,5 von 10 |
| Erfahrung | 5 von 10 |
| Form | 6 von 10 |
| Trainer | 8 von 10 |
| Gesamt | 41 von 60 |
Saudi-Arabien
So hat sich Saudi-Arabien qualifiziert
Die Saudis konnten sich in der vierten Runde der Qualifikation gegen den Irak und Indonesien durchsetzen und nehmen zum insgesamt siebten Mal an einer WM-Endrunde teil.
Starspieler
Zu den bekanntesten Spielern gehört Salem Al-Dawsari. Er ist ein kreativer Offensivspieler und gilt als einer der wichtigsten Akteure des Teams. Besonders durch seine Dribblings, seine Übersicht und seine Tore in entscheidenden Spielen hat er sich einen Namen gemacht, unter anderem bei der Weltmeisterschaft 2022. Im Mittelfeld ist Sami Al-Najei ein wichtiger Spieler. Er sorgt für Spielkontrolle und bringt sowohl defensiv als auch offensiv viel Einsatz ins Spiel. In der Defensive gehört Ali Al-Bulaihi zu den Führungsspielern. Er ist bekannt für seine Zweikampfstärke und seine aggressive, aber effektive Spielweise.
Trainer
Roberto Mancini
- 61 Jahre
- Seit April 2023 im Amt
Mancini steht für einen taktisch modernen und strukturierten Fußball. Er legt Wert auf Ballkontrolle, klare Spielaufteilung und eine stabile Defensive, versucht aber gleichzeitig, das Offensivspiel Saudi-Arabiens weiterzuentwickeln. Dabei setzt er sowohl auf die besten einheimischen Spieler als auch auf Talente aus der saudischen Profiliga. Sein Ziel ist es, Saudi-Arabien international konkurrenzfähiger zu machen und das Team langfristig auf ein höheres Niveau zu bringen, insbesondere mit Blick auf große Turniere wie die Weltmeisterschaft.
DENGOATZ-Rating
| Kategorie | Punkte |
|---|---|
| Kaderqualität | 2 von 10 |
| Offensive | 2,5 von 10 |
| Defensive | 3 von 10 |
| Erfahrung | 1 von 10 |
| Form | 7 von 10 |
| Trainer | 8,5 von 10 |
| Gesamt | 24 von 60 |
DENGOATZ-Gruppenranking
| Platz | Team | Punkte |
|---|---|---|
| 1 | Spanien | 53,5 |
| 2 | Uruguay | 41 |
| 3 | Saudi-Arabien | 24 |
| 4 | Kap Verde | 21,5 |

