WM 2026 Gruppe J im Check: Argentinien, Algerien, Jordanien und Österreich

Der amtierende Weltmeister Argentinien kriegt es in einer bunt gemixten Gruppe u.a. mit den unangenehmen Österreichern zu tun. Algerien qualifizierte sich zum ersten Mal seit 2014 für das Turnier, für Jordanien ist es die erste WM-Teilnahme überhaupt.

DENGOATZ nimmt alle Teams unter die Lupe.

Argentinien

So hat sich Argentinien qualifiziert

Der Weltmeister schloss die südamerikanische Qualifikation souverän auf dem ersten Platz ab. Zwölf der 18 Spiele konnte das Team für sich entscheiden und fährt somit als Top-Favorit des Kontinents zum Turnier.

Starspieler

Es dreht sich wieder einmal alles um Lionel Messi, den wohl besten Fußballspieler aller Zeiten. Bei der letzten Weltmeisterschaft spielte das Team für ihren Superstar, sodass Messi sich offensiv komplett frei entfalten konnte. Die Argentinier verfügen über eine Menge an Top-Spielern und haben mit Emiliano Martinéz einen der besten Torhüter der Welt in ihren Reihen.

Trainer

Lionel Scaloni

  • 48 Jahre
  • Seit August 2018 im Amt

Scaloni leistet seit seinem Amtsantritt hervorragende Arbeit und hat sich spätestens mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2022 unsterblich gemacht. Die Titelverteidigung würde für Argentinien den dritten WM-Titel insgesamt bedeuten. Für den Ex-Profi, der vor allem durch seine Zeit bei Deportivo La Coruna bekannt ist, wird es abermals darum gehen, das Team um Lionel Messi herum perfekt einzustellen.

DENGOATZ-Rating

Kategorie Punkte
Kaderqualität 9,5 von 10
Offensive 10 von 10
Defensive 8,5 von 10
Erfahrung 9,5 von 10
Form 8,5 von 10
Trainer 9 von 10
Gesamt 55 von 60

Algerien

So hat sich Algerien qualifiziert

Algerien qualifizierte sich ungefährdet für das Turnier. In einer auf dem Papier schwachen Gruppe, setzten sich die Westafrikaner als Gruppenerster vor Uganda durch.

Starspieler

Riyad Mahrez sorgt mit Dribblings und Toren immer wieder für Gefahr, während Ismael Bennacer im Mittelfeld Ruhe und Übersicht bringt. Aissa Mandi stabilisiert die Abwehr, und junge Spieler wie Adam Ounas sorgen für Tempo und Kreativität nach vorne. Mit dieser Mischung aus erfahrenen Stars und jungen Talenten bleibt Algerien international sehr konkurrenzfähig.

Trainer

Vladimir Petkovic

  • 62 Jahre
  • Seit Mai 2024 im Amt

Der gebürtige Bosnier besitzt die schweizerische Staatsbürgerschaft und ist vor allem für seine erfolgreiche Arbeit mit der Schweizer Nationalmannschaft bekannt, die er von 2014 bis 2021 betreute. Petković gilt als erfahrener Trainer, der großen Wert auf Teamgeist, Disziplin und eine offensive Spielweise legt.

DENGOATZ-Rating

Kategorie Punkte
Kaderqualität 6,5 von 10
Offensive 7 von 10
Defensive 6 von 10
Erfahrung 6 von 10
Form 6 von 10
Trainer 6,5 von 10
Gesamt 38 von 60

Jordanien

So hat sich Jordanien qualifiziert

Die Jordanier trafen in der Qualifikation auf Südkorea, den Irak, den Oman, Palästina und Kuwait. Mit vier Siegen, vier Remis und zwei Niederlagen qualifizierten sich die Jordanier als Gruppenzweite erstmals für die WM-Endrunde.

Starspieler

Mousa Tamari ist der Top-Star der Jordanier, der vor allem für seine Vielseitigkeit und Technik bekannt ist. Er kann sowohl offensiv als auch im Mittelfeld eingesetzt werden und überzeugt durch schnelle Dribblings, gute Übersicht und präzise Pässe. In der abgelaufenen Saison gelangen Tamari beeindruckende 15 Scorerpunkte in 33 Ligaspielen für Stade Rennes.

Trainer

Jamal Sellami

  • 55 Jahre
  • Seit Juni 2024 im Amt

Als Trainer ist der ehemalige marokkanische Profi vor allem für seine gute Organisation, taktische Disziplin und seine Fähigkeit bekannt, junge Spieler weiterzuentwickeln. Er legt großen Wert auf Teamgeist und eine starke Defensive, gleichzeitig möchte er, dass seine Mannschaft mutig nach vorne spielt.Viele Fans hoffen, dass er die Nationalmannschaft zu weiteren Erfolgen führen kann.

DENGOATZ-Rating

Kategorie Punkte
Kaderqualität 1,5 von 10
Offensive 3 von 10
Defensive 2 von 10
Erfahrung 1 von 10
Form 6 von 10
Trainer 4 von 10
Gesamt 17,5 von 60

Österreich

So hat sich Österreich qualifiziert

Österreich setzte sich in Qualifikationsgruppe H knapp vor Bosnien durch. Besonders der 10:0 Kantersieg gegen San Marino bleibt in Erinnerung. Altstar Marko Arnautovic erzielte in dieser Partie gleich vier Treffer und war mit acht Toren der beste Torschütze seines Landes in der Qualifikation.

Starspieler

Der Großteil des österreichischen Teams spielt in der deutschen Bundesliga. Mit Laimer, Sabitzer, Seiwald, Chukwuemeka und Schlager stehen gleich mehrere Akteure bei deutschen Top-Teams unter Vertrag. Bei der WM müssen die Österreicher kurzfristig auf Christoph Baumgartner verzichten, für ihn wurde der Schalker Dejan Ljubicic nachnominiert. Für die Erfahrung auf und nebem dem Platz sorgen die Routiniers David Alaba und Marko Arnautovic.

Trainer

Ralf Rangnick

  • 67 Jahre
  • Seit Mai 2022 im Amt

Mit Ralf Rangnick hat der ÖFB schon vor einigen Jahren das große Los gezogen. Der Taktikfuchs, der zweifelsfrei zu den besten deutschen Trainern überhaupt gehört, hat die österreichische Nationalmannschaft konkurrenzfähig gemacht. Dank Rangnick ist es Österreich zuzutrauen, bis tief in die K.o.-Phase vorzustoßen.

DENGOATZ-Rating

Kategorie Punkte
Kaderqualität 7,5 von 10
Offensive 7 von 10
Defensive 7 von 10
Erfahrung 8 von 10
Form 7 von 10
Trainer 9 von 10
Gesamt 45,5 von 60

DENGOATZ-Gruppenrating

Platz Team Punkte
1 Argentinien 55
2 Österreich 45,5
3 Algerien 38
4 Jordanien 17,5

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